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Peace is feminine: women in security policy

Is the future female? Well, peace is. For years, scientific studies have shown that peace processes are significantly more likely to succeed the more women are involved in decisive positions. Nevertheless, we as the EU send almost only men on our joint security and defence missions (CSDP missions). How can we change this? Yesterday I followed up on the SEDE Security and Defence Committee. Because women belong at the negotiating table - and in security policy everywhere!

Frauen in Sicherheit- und Verteidigungsmissionen

Der Frieden ist weiblich? Duden sagt: Nein! Forschung sagt: Ja! Wissenschaftliche Studien zeigen seit Jahren, dass Friedensprozesse deutlich erfolgreicher sind, je mehr Frauen an entscheidenden Stellen mitwirken. Trotzdem schicken wir als EU fast nur Männer auf unsere gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungsmissionen (CSDP-Missionen). Wie können wir das ändern? Im Sicherheits- und Verteidigungsausschuss SEDE habe ich gestern nachhakt. Denn Frauen gehören an die Verhandlungstische – und überall in die Sicherheitspolitik!…Is the future female? Well, peace is! For years, research shows that peace processes are more likely to succeed, the more women are engaged as decision makers. Yet, we as EU send way more men on common security and defense missions (CSDP-Missions). How can we change that? My question during this Monday’s meeting of the security and defense committee (SEDE). 🔊 Sound on for English!

Gepostet von Hannah Neumann am Dienstag, 10. September 2019

Die EU will mehr Frauen für ihre gemeinsamen CSDP-Missionen, doch viel ist hier noch nicht passiert. Eine Studie des Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) zeigte, dass 2017 der Anteil von Frauen bei militärischen CSDP-Missionen gerade mal bei sechs Prozent lag. Bei zivilen Missionen waren es 25 Prozent. Auch wie die Beteiligung von Frauen gesteigert werden könnte, wurde erforscht. Der Sicherheits- und Verteidigungsausschuss der EU (SEDE) beauftragte 2017 die Studie „Women in CSDP-Missions“, die konkrete Maßnahmen ermittelte, um die Situation für Frauen im Einsatz verbessern. Beispielsweise sollten Erholungsprogramme gestärkt werden und die Möglichkeiten der Familienmitnahme in Betracht gezogen werden. Außerdem sollte der Bedarf nach Frauen im Sicherheitssektor in allen EU-Mitgliedsstaaten beworben werden. Auf meine Frage, wie weit diese Maßnahmen vom Europäischen Auswärtigen Dienst (EEAS) umgesetzt worden sind, bekam ich keine konkrete Antwort. Aber ich bleibe dran.

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