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Für eine feministische Außenpolitik der EU – Mein Kommentar in der IP

Gleichstellungs-Initiativen und -Aktionspläne im Bereich Außen- und Sicherheitspolitik gibt es nun mehr seit fast 20 Jahren. Warum der Status Quo genau deshalb so erschreckend ist, wie viel Arbeit noch vor uns liegt und warum eine feministische Außenpolitik so wichtig ist, habe ich in einem Kommentar für das Magazin „Internationale Politik“ (IP) dargelegt.

Elf Jahre nach der Gründung der EU-Task Force für „Frauen, Frieden und Sicherheit“ werden alle zwölf EU-Missionen von Männern geleitet. Im Militärstab sieht die Quote mit 22 Frauen bei 176 Beschäftigten kaum besser aus und im Europäischen Auswärtigen Dienst machen Frauen nur 12% der Angestellten in den höchsten Besoldungsgruppen aus. In diesem Bereich besteht also noch viel Verbesserungsbedarf. Eine verbindliche Frauenquote von 50 Prozent auf allen Ebenen des Auswärtigen Dienstes bis 2024 ist daher eine der Forderungen des Berichts zu einer feministischen Außenpolitik der EU, den ich gemeinsam mit meinem Kollegen Ernest Urtasun verfasst habe. 

Was muss sonst noch geschehen und wie geht es weiter mit dem Parlamentsbericht? All das lest ihr in der IP. 

Wer Frauen ausschließt, verschließt den Weg zu dauerhaftem Frieden. Außenpolitik kann nur gelingen, kann nur nachhaltig sein, wenn Frauen eine Aufwertung erfahren. In den eigenen Strukturen und durch außenpolitische Maßnahmen. Das ist die Torte. Nicht die Kirsche oben drauf.

Für eine feministische Außenpolitik der EU

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