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Krisenprävention – Das Geld ist da, was nun?

Durch einen Kniff im neuen Koalitionsvertrag ist mehr Geld für Krisenprävention da – theoretisch. Denn ob es auch wirklich da ankommt, wo es kriselt, aber noch nicht knallt, ist unklar. Die bisherige Erfahrung zeigt, dass Geld meist da eingesetzt wird, wo die Not am größten und die Aufmerksamkeit am höchsten ist. Effizient ist das nicht. Deswegen haben Sarah Brockmeier und ich ein paar Anregungen für die neue Regierung, wie es gelingen kann wirkliche Krisenprävention zu betreiben, ohne die Krisen dieser Welt zu vernachlässigen.

In Kürze: Ein Haushaltstopf nur für Prävention; ein Bundestag, der kontrolliert und nachfragt; endlich eine ordentliche Ressortkoordinierung; mehr politische Analysten in die Botschaften, mehr Abstimmung und Arbeitsteilung auf EU-Ebene und eine eigenständige Finanzierung für Prävention auch hier.

Mehr Prävention würde nicht nur etliche Menschenleben retten. Die internationale Gemeinschaft würde auch jährlich zwischen 5 und 70 Milliarden US-Dollar sparen (so eine Studie der Weltbank). Prävention lohnt sich also – dafür muss man sie aber auch ernsthaft vorantreiben.

Und wer sich für diese und ähnliche Fragen der Friedenspolitik interessiert, dem sei der PeaceLab Blog als Ganzes wärmstens empfohlen!

Hier der Link zu Blog und Artikel: https://peacelab.blog/2018/04/krisenpraevention-das-geld-ist-da-was-nun

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